1994



Le temps perdu und Quinte

Eine Villa stand vor ihrer Renovierung für ein Ausstellungsprojekt zur Verfügung. Sehr reizvoll war an diesem Ort, dass er deutliche Spuren noch kaum vergangener Nutzung aufwies.
Ich habe eine Zimmerflucht bearbeitet in der sehr helle Farbtöne vorherrschten. Um der Leichtigkeit der Atmosphäre zu entsprechen habe ich ein Luftleitungssystem aus Glas gebaut.
Die Verbindungsmuffen aus Kupfer habe ich versilbern lassen, um den optischen Fluß der Leitungen so wenig wie möglich zu stören.

Der Klang war extrem hoch. Ich habe Pfeifen mit Körperlängen um 10 mm eingesetzt, um eine flirrende Stimmung zu erzeugen, wie sie im Film gerne genutzt wird, um sehr heiße Westernszenen zu charakterisieren.

In einem anderen Raum schaffte der Zweiklang der Quinte
(die eigentlich in einer Terz klingt) ein entspanntes Pendant mit weitem Blick über die Alster.


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